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Hallo liebe Schützenfreunde!

Bereits seit dem Jahr 1999 wird die Internet-Präsentation unserer St. Peter & Paul Schützenbruderschaft 1913 e.V. Schalbruch durch mich hier im Netz dargestellt.

Als Schützengeneral und stellvertretender Präsident unserer Bruderschaft bin ich seit dieser Zeit damit beschäftigt, diese Seiten auszubauen und immer wieder auf den neuesten Stand zu halten.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Surfen.

Hans Mohren
Schützengeneral und stv. Präsident

Im Jahr 1999 eine e-mail aus den USA ...

Über eine e-mail von jenseits des “großen Teiches”, aus Rochester im US-Staat Minnesota, freute ich mich sehr. Die dort wohnende Edith Lueke bedankte sich “für die schönen Seiten über Schalbruch” im Internet. Den Namen dieses Ortes kenne sie seit ihrer Kindheit, denn ihr Großvater habe ihr erzählt, dass seine Mutter in Schalbruch geboren sei.

Freudige Überraschung

Ich war mehr als freudig überrascht, als ich diese Botschaft entdeckte.
Angefangen hatte ich schon lange vor dem Schalbrucher Schützenfest im Jahr 1999. Die Stunden, die ich für eine perfekte und akribisch genaue Präsentation vor meinem PC verbracht hatte, konnte ich schon gar nicht mehr zählen. Ich freue mich, dass so etwas im Zeitalter der modernen Kommunikation überhaupt möglich ist und ich unseren Heimatort in der ganzen Welt präsentieren kann ! Dass mich dann diese e-mail aus den Staaten erreicht, ist einfach super !

1863 nach Amerika ausgewandert

Doch es blieb nicht bei dieser einen. Edit Lueke hatte in ihrem Familienkreis weiter nachgeforscht und teilte einige Wochen später interessante und aufschlussreiche Einzelheiten mit:
“Eine Anna Maria Meuwissen ist mit ihren Eltern und vier Geschwistern im Juli 1863 auf der “Wilhelmine” von Antwerpen aus nach Amerika ausgewandert. Sie war damals 23 Jahre alt und ihre Eltern hießen Hendrik und Johanna (geborene Stelten).” Edith Lueke hatte auch noch ein Bild von Hendrik (auch Johann Heinrich) und Johanna beigefügt.

In Cologne in Minessota

Die Familie ließ sich in Cologne (in der Nähe von Minneapolis) in Minnesota nieder.
“Im Oktober 1863 gingen die Familie Ludwig und Elisabeth (geborene Peters) Rütten mit acht Kindern aus Hillensberg ebenfalls von Antwerpen aus nach Amerika. Franz Michael Hubert war damals 21 Jahre alt. Er war der älteste Sohn von Ludwig und seiner ersten Frau Maria Catharina Stassen.
Auch die Familie Rütten ließ sich in Cologne nieder und Franz heiratete bereits ein Jahr später die oben angeführte Anna Maria. Sie lebten bis 1871 in dieser Gegend, zogen dann weiter westlich, wo Ludwigs Bruder Peter Joseph eine Farm hatte. 1883 verschlug es Franz und Anna nach Dakota, wo sie eine Farm gründeten, die heute meinem Vater gehört.
Franz hat auch Land für eine Kirche gestiftet. Dort sind er und seine Frau sowie meine Großeltern und meine Mutter begraben. Annas Eltern und Geschwister sind in Cologne geblieben. Ich habe auch Bilder von meinem Bruder Johann Heinrich Meuwissen, der Pate stand bei meinem Großvater John Henry Rutten. Johann Heinrich Meuwissen hatte zwei Ehen und 20 Kinder. Sein Bruder Jacob lebte auch in Cologne und hatte eine große Familie. Annas Schwester Gertrude heiratete einen Paul Mohrbacher. Die wohl jüngste Schwester (ich nenne sie die “letzte”) heiratete einen Herrn Rubbelke. Mein Vater sagte mir, dass der krumme Kamin in unserem alten Haus von Joseph Rubbelke gebaut worden war.”